Montag, 18. Februar 2008

Bäh!

Na ja, das musste ja so kommen. Fortuna höchstpersönlich hat warscheinlich gelesen, dass ich – trotz Kartenglück - Poker als "schwul" bezeichnet hatte. In ihrer Position als Glücksgöttin konnte sie das natürlich nicht so stehen lassen und hat mir am Sonntagnachmittag wieder leiden lassen. Kein einziger draw kommt an, immer haben sie's, und wenn sie's auf dem Flop nicht haben, dann spätestens nach dem River. Dann innert Kürze verliere ich preflop all-in mit JJ gegen 88, dann diesen hier

Seat 1: Mr Dennig (1,545)
Seat 2: Schpacko (1,455)
Schpacko posts the small blind of 15
Mr Dennig posts the big blind of 30
The button is in seat #2
*** HOLE CARDS ***
Dealt to Schpacko [4c 4d]
Schpacko raises to 75
Mr Dennig calls 45
*** FLOP *** [Ad 5c 4s]
Mr Dennig checks
Schpacko bets 150
Mr Dennig raises to 450
Schpacko has 15 seconds left to act
Schpacko raises to 1,380, and is all in
Mr Dennig has 15 seconds left to act
Mr Dennig calls 930
Schpacko shows [4c 4d]
Mr Dennig shows [As 2h]
*** TURN *** [Ad 5c 4s] [9h]
*** RIVER *** [Ad 5c 4s 9h] [3s]
Schpacko shows three of a kind, Fours
Mr Dennig shows a straight, Five high
Mr Dennig wins the pot (2,910) with a straight, Five high


Und nach folgender Hand war mir klar, dass dies wohl nichts mehr werden würde:

Seat 1: Schpacko (1,355)
Seat 2: Van Dominator (1,645)
Schpacko posts the small blind of 40
Van Dominator posts the big blind of 80
The button is in seat #1
*** HOLE CARDS ***
Dealt to Schpacko [Qc Ah]
Schpacko raises to 200
Van Dominator has 15 seconds left to act
Van Dominator raises to 320
Schpacko raises to 1,355, and is all in
Van Dominator calls 1,035
Schpacko shows [Qc Ah]
Van Dominator shows [As Qs]
*** FLOP *** [Ts 7s Jd]
*** TURN *** [Ts 7s Jd] [Qd]
*** RIVER *** [Ts 7s Jd Qd] [9s]
Schpacko shows a pair of Queens
Van Dominator shows a flush, Ace high
Van Dominator wins the pot (2,710) with a flush, Ace high

Ich habe dann den Fehler gemacht, angetiltet, unmotiviert und unkonzentriert weiterzuspielen. Hat mich zwar dieses Mal nicht direkt Geld gekostet, aber so was sollte man halt dringend versuchen abzuschalten.

Ach ja, der gleiche Düüd, der mit A2 den gutshot gefischt hatte, zeigt uns hier noch, dass man die nuts für deception auch schon mal nur callen kann:

Seat 1: Schpacko (1,485)
Seat 2: Mr Dennig (1,515)
Mr Dennig posts the small blind of 20
Schpacko posts the big blind of 40
The button is in seat #2
*** HOLE CARDS ***
Dealt to Schpacko [3h 4s]
Mr Dennig calls 20
Schpacko checks
*** FLOP *** [Qs Kh 3d]
Schpacko checks
Mr Dennig checks
*** TURN *** [Qs Kh 3d] [5c]
Schpacko checks
Mr Dennig checks
*** RIVER *** [Qs Kh 3d 5c] [4h]
Schpacko bets 80
Mr Dennig calls 80
*** SHOW DOWN ***
Schpacko shows [3h 4s] two pair, Fours and Threes
Mr Dennig shows [7h 6c] a straight, Seven high
Mr Dennig wins the pot (240) with a straight, Seven high

Ein klasse Typ, dieser Mr. Dennig.


Am Wochenende gab's natürlich auch wieder ein paar movies, für die ich folgende Noten verteile:

Resident Evil: extinction 4
Sterben für Anfänger 5
Planet Terror 4.5

Von "Sterben für Anfänger" hatte ich mehr erwartet. Schon ein lustiger Streifen und so, aber nicht so der Oberkracher wie ich es erhofft hatte.
"Planet Terror" ist halt Splatterkino vom feinsten, mit Hektoliterweise Kunstblut, rumfliegenden Gliedmassen und einer äusserst komlizierten Story: Alle Menschen verwandeln sich in zombieartige Wesen und müssen von einer Einbeinigen mit ihrer Sturmgewehr-Beinprotese plattgemacht werden. Alles in allem aber ziemlich witzig und gut gemacht, einzig die 70er Jahre-Optik à la "deathproof" ist nicht so mein Ding.
Zu Resident Evil gibt’s nicht allzu viel zu sagen, hat mich nicht wirklich umgehauen.
Dann hab' ich noch ein kurzes Bonsai-Update: Meine zwei Zöglinge sind inzwischen nur noch kümmerliche, ast- und blattlose Stengel (ich weigere mich, "Stängel" zu schreiben), die aus der Erde ragen. Ist das normal für diese Jahreszeit? Irgendwelche Hobbygärtner hier?

ca. 25 games, zu wenige gewonnen
Bankroll: 85$

Gruss & ship it

Samstag, 16. Februar 2008

Allerlei

Poker ist so schwul. Heute ziemlich beschissen gespielt und prompt dafür belohnt worden. Na ja, ich bin lieber lucky als gut, darum werd ich mich auch nicht mehr beschweren.

Heute werde ich mir noch den neuen Resident Evil-Streifen reinziehen. Bendaer hatte schon recht: Seit ich die neue Glotze habe, bin ich tatsächlich zur noch schlimmeren couchpotato mutiert. Aber ist mir wurscht, einem glasklaren 42-Zoll-Bild und ein paar hundert Watt surround-Beschallung kann ich einfach schlecht widerstehen.
BTW: "Kill Bobby Z" kriegt von mir eine 5. Nicht schlecht der Movie.

Was muss ich sonst noch loswerden? Ach ja: Meine Katze hat sich heute den Schwanz gebrochen. Den langen, hintendran, meine ich.

Gruss & ship it

32 games, 59.4% gewonnen
Bankroll: 159$

Freitag, 15. Februar 2008

"easy" fold...

Den Valentinstag aka "LOL Geldmachements" find' ich ja so richtig "förig". Gestern war das anders. Wär' ich Informatiker – was ich nicht bin – würd' ichs wahrscheinlich so ausdrücken:

Donnerstag = homegame
homegame = super
Valentinstag = LOL Geldmachements = fishy
IF Valentinstag = Donnerstag THEN Valentinstag = super

So, das war jetzt so richtig nerdig. lol.

Aber zurück zum Thema. Homegame war 6-handed, gute, witzige Runde. 1 interessante Hand:

Ich limpe UTG mit 10s7s
GMF auf UTG+1 raist, Mö auf dem SB callt, ich calle auch.

Flop: Ks 2d 4s -> flushdraw für mich

Mö und ich checken, GMF feuert seinen conti, Mö und ich callen.

Turn: 6h

alle checken

River: 9s -> Flush für mich

Mö checkt, ich spiele 25 an (Pot ca. 30)
GMF überlegt und pusht 47, also 22 für mich zum callen, Mö fold, nach einigem überlegen und schweren Herzens, trotz Monster-Odds von fast 1:5 hab' ich dann auch gemuckt.

Zuerst war ich mächtig stolz auf meinen Major-Laydown (folden tu' ich grundsätzlich nicht so gerne ;) ), doch wenn ich es mir in Ruhe überlege, ist's im Prinzip ein easy fold.

GMF ist der Prototyp eines soliden Spielers, macht fast nie grobe Schnitzer und spielt äusserst vorsichtig und diszipliniert. Der Verlauf der Hand engt seine holding eigentlich auf eine einzige Hand ein, die ich unmöglich callen kann.

Die cbet auf dem Flop muss nicht viel bedeuten. Der check behind auf dem Turn sagt da schon mehr aus. Hätte er eine starke madehand gehabt (Set, Toppair, aces), hätte er mit grosser Sicherheit noch einmal gefeuert, da Mö und ich (oder zumindest einer von beiden) ja offensichtlich am drawen waren. Zu diesem Zeitpunkt sah ich die Wahrscheinlichkeit gross, dass er seine Hand aufgegeben hatte oder ebenfalls am drawen war.
Der Push auf dem River lässt dann nicht mehr viel Raum für Spekulationen. Full House ist nicht möglich, jedes tiefere Flush wird er nur callen. Wahrscheinlich macht er den Push noch mit dem King-high-flush, mit einem tieferen aber sicher nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass er auf diesem board blufft, geht gegen Null. Er muss davon ausgehen, dass einer seiner Gegner den Flushdraw hatte, und den Flush auch nicht mehr folden wird. Zudem wird er nicht mit nur 22 behind so einen crazy move mit nichts als Luft machen.
So verwandelte sich mein Monster in einen bluffcatcher und da es keinen bluff zu catchen gab, musste ich zähneknirschend wegschmeissen. Dumme Sache.

Gruss & ship it

Mittwoch, 13. Februar 2008

Challenge

Jeder zweite Globi, der einen Pokerblog betreibt, hat ja eine challenge. So was wie "100k in einem Jahr" oder die "10k pro Monat"-challenge.

Was für Pussies.

Wer seine Ziele erreicht, hat sie einfach zu tief gesteckt, pflege ich zu sagen. Deshalb habe ich mir vorgenommen, mit onlinepoker im nächsten Jahr

10 Milliarden Dollar

zu verdienen.

Aber jetzt mal langsam. Wie kommt es dazu? Was war so los in den letzten Monaten?

Pokertechnisch nicht viel. Hatte weder Zeit noch Lust auf onlinepoker, mein Kontakt mit Karten beschränkte sich weitestgehend auf das wöchentliche homegame. Natürlich gab's die für mich obligatorischen Experimente (PLO, PLO8), und das ebenfalls obligatorische "ach, keinen Bock mehr auf diesen Scheiss."
Schlussendlich lande ich immer wieder bei meinen heiss und innig geliebten HUSNG's.
Vor ca. 3 Wochen hat's mich dann wieder so richtig gepackt. Ich fing an mit 2-tabling der Turbos auf Full Tilt. Bankrollmanagement gewohnt aggressiv, mit extremer Level-Hopping-Garantie. Die Startbankroll von ca. 300$ "upswingte" dann auch schnell auf 700$, bis mich ein ganz, ganz übler cooler wieder auf den Boden zurückholte. Die Varianz bei der Turbo-Struktur ist abartig, und wenns's dich erwischt, dann so richtig.

Nun stehe ich vor dem Scherbenhaufen, der einst meine Bankroll war. 100$. So wenig wie noch nie, seit ich vor ca. 2 Jahren meine ersten Moneten eingezahlt habe. Aber hey, ich bin motiviert wie selten zuvor und ready for some action.

Bankrollmanagement läuft wie folgt:

0-100$ 6er Turbos
100$-200$ 11er Turbos
200$-300$ 22er Turbos
300$-10Mia$ 33er Turbos

Natürlich hab' ich viel zu wenig spatzig nach unten, aber auf die 2er hab' ich dann doch keine Lust, wenn ich busto gehen sollte, cash ich einfach wieder was ein, was solls. Würd' mich natürlich schon ein wenig ankotzen, aber den Luxus gönn ich mir einfach.

Die 55er werde ich noch nicht in Angriff nehmen. Erstmal will ich eine anständige samplesize auf den 33ern erreichen, kann nämlich noch absolut keine Aussage betreffend winrate auf diesem Level, mit dieser Struktur und vor allem in Bezug auf das 2-tabling treffen.

Der Grund, dass ich wieder mit dem bloggen anfangen will, ist folgender: Ich möchte vermehrt die handhistories analysieren und gewisse Hände hier posten. Ich erhoffe mir nur schon daraus einen Lerneffekt und natürlich auf hilfreiche comments von kompetenten Lesern. Dies soll also auch ein eher "langweiliges" Pokertagebuch werden, was ich einerseits bedauere, andererseits ganz einfach für eine gute Sache halte, die mir helfen soll, mein Spiel zu verbessern.

Ausserdem werde ich auch jeweils die Resultate und den Stand der Bankroll posten, damit Ihr euch mit mir über meine Millionengewinne freuen, oder euch euch schadenfreudig ins Fäustchen lachen könnt, wenn ich busto gehe ;)

Na dann, nur noch 9'999'999'900$ to go, also an die Arbeit!

Gruss & ship it

Freitag, 2. November 2007

Halbmarathon

Im Kanton Zug zu wohnen hat nicht nur den Vorteil der geringen Besteuerung. Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass Zug ein katholischer Kanton ist und deshalb mit Feiertagen nicht gegeizt wird. Gestern war wieder so einer. Und was macht der streng gläubige Katholik an Allerheiligen? Richtig. Pokern.

Eigentlich war es das normale homegame, bloss wurde bereits um 11:00 gestartet, was eine Spielzeit von ca. 12 Stunden bedeutet. As usual wurde NL50 gespielt. Bei längeren sessions spielen wir immer mit einem cap von 150.00, was heisst, dass man in einer Hand nicht mehr als 150.00 verlieren kann.

Der Tisch war den ganzen Tag über gut besucht, zwischen 4 und 8 Spieler waren jeweils seated. Natürlich gab es jede Menge Geschwätz, Gelächter und auch ein paar gute Hände.

Die interessanteste Hand, in die ich involviert war, spielte sich folgendermassen ab:

Ich bin UTG mit cap, das heisst 150.00
Tucci ist MP, ebenfalls mit 150.00
in LP sitzt Casti mit ungefähr 50.00

Ich erhalte also JJ. Da ich mit einem raise von Casti rechne und da ich dieses kindische limp-reraisen einfach liebe, limpe ich nur. (Jajajaja, ich weiss, bitte keine Kommentare dazu :) ). Natürlich passiert das, was nur jede 390ste Hand passiert: niemand raist, Casti und Tucci limpen nur.

Flop: 10 J Q Regenbogen
Pot: 2.00

Ich spiele 2.00 an.
Tucci minraist auf 4.00. -> Minraise bei Tucci meistens starke Hand
Casti raist auf 16.00 -> Kann vieles bedeuten. Bei diesem board setze ich ihn typischerweise auf so was wie pair + straightdraw oder ähnliches.

OK. Nun, wie weiter? Jetzt mache ich den grossen Fehler, den ich immer wieder an homegames mache: Ich schaue nicht richtig auf die stacksizes. Tucci hatte aber auch NICELY die fetten, orangen chips hinter seinem Stapel grüner chips versteckt, dass ich das Gefühl hatte, er hätte nur so um die 70.00. Klar, ich kann fragen, aber hab' ich nun mal nicht.

Also pushe ich.

Meine Rechnung war ungefähr folgende:

Meine Gegner könnten folgende Hände haben:

AK, K9, 89 für die Strasse
QQ oder TT für ein Set
QT, QJ, JT, für 2 Paare
KT, KJ, KQ, T9, J9, Q9 für pair + straightdraw

AK, QQ, und TT halte ich aufgrund der preflop-action für sehr unwahrscheinlich. Bleiben also noch 2 Hände, gegen die ich hinten bin (98 und K9), allerdings gewinne ich hier dank fullhouse-outs auch zu 35%.
Gegen 2 Paare bin ich zu 85% vorne, gegen pair+straightdraw zu 75%.

Ich habe also 2 Hände, gegen die ich 35% hinten bin, und ziemlich viele Hände gegen die ich 75 bis 85% vorne bin.
Ich muss davon ausgehen, dass die besseren Hände gecallt werden. Die Frage ist nun: werden auch die schlechteren gecallt?
Was meint ihr zu der Hand? Was ändert sich, wenn Tucci 70.00 bzw. 150.00 hat?

Freitag, 19. Oktober 2007

guess who's back ....again

Eigentlich haben sie ja recht. Ich meine die Heulsusen wie Phred, Roman und Paxinor, die mir vorwerfen, ich schreibe "zu wenig". Tatsache ist einfach, dass es pokertechnisch wenig bis nichts zu berichten gibt. Online hab' ich sehr wenig gespielt und vegetiere auf den low-stakes-HUSNG's dahin. Ich bin ja im Moment daran, italienisch zu lernen, was einen Grossteil meiner Freizeit frisst.

Nichtsdestotrotz gab's gestern wieder mal ein homegame. Schön wars. Ich war eigentlich in keine einzige interessante Hand involviert. Lustig wurd's erst, als Phred auftauchte und sich wilde Schlachten mit Gus-to-the-T lieferte. Ihr müsst wissen, dass beide Spieler einen gschätzten Aggressionfaktor von 32 haben und vor allem eins nicht mögen: folden. Höhepunkt des Schlagabtauschs war folgende Hand:

Beide sind äusserst deep, effective stacks ca. 120.00 bei blinds von 0.25/0.50.

Phred raist auf 3.00, Gus-T reraist – ohne seine Karten angeschaut zu haben - auf 12.00. Phred fackelt nicht lange und schiebt den Scheiss rein. 120 Bucks. Gus-T riskiert nun dann doch einen Blick auf seine holcards, überlegt..... ....und callt!
Phred zeigt KQ, Gus-T flippt AT, keine Hilfe für niemand auf dem board, Gus-T gewinnt einen 500BB-Monsterpot.

Phred musste danach arg Kritik einstecken. Im ersten Moment dachte ich auch "Wow. Der Push war ja superschlecht" (sorry Phred ;) )
Nun hab ich mir das Ganze aber noch einmal überlegt. Da Gus-T ja BLIND auf 12.00 geraist hat, kann man die Situation ja so betrachten: Phred ist auf dem SB mit 10 BB (10 mal 12.00).
Gegner hat auch 10BB. Push mit KQ?
Inzwischen bin ich fast überzeugt, dass ein Push unexploitable und somit nicht falsch ist. Ob es der optimale move war, ist wieder ein anderes Thema.

Genau für diese Situationen gibt es ja das Sklansky-Chubukow-Ranking. Ich hab grad keins zur Hand, wäre cool, wenn das mal jemand abchecken könnte.


Zwei äusserst wichtige Erkenntnisse gab's ausserdem noch: Agathe Bauer ist keine Schlagersängering und Kettensäge heisst auf englisch "catsaw".

Gruss & ship it

Montag, 1. Oktober 2007

homegame heroes: Mö




Der Mann mit dem schütteren Haarwuchs ist seit den ersten fivecard-draw-Tagen dabei und beschert dem Rest des Tischs eine harte Zeit. Mö ist ein konstanter, intelligenter Spieler, der sein Geld nicht so einfach hergibt, hero-calls und Monster-laydowns machen kann.
Eine weitere Stärke von Mö ist seine relative tilt-Freiheit. Ob dies mit dem regelmässigen Konsum beruhigender, natürlicher Substanzen zusammenhängt, ist noch nicht abschliessend geklärt. Ein weitere mögliche Begründung für seine Ruhe könnte die Tatsache sein, dass er eine WG mit einem der nervigsten Typen überhaupt hat, dessen blosse Anwesenheit einen Zen-artigen Zustand verlangt. Gruss an Obi an dieser Stelle ;)

Mö nutzt physical tells und interpretiert Sachen in Aussagen, um Leute auf Hände zu setzen. Da kriegt man dann Sätze zu hören wie "Wie du jetzt dieses 'wow!' gesagt hast, hat dich verraten." wtf?
Falls das alles nichts nützen sollte, versucht er es mit ätzendem Anstarren oder der lästigen Ich-verwickel-dich-in-ein-Gespräch-um-noch-was-rauszukitzeln-Taktik.

Auf konkrete Schwächen hinzuweisen ist echt schwierig, auch wenn ich es gerne würde. Eine ist definitiv, dass er einfach noch nicht begriffen hat, dass A2 bis A6 Scheisshände sind, er raist sie lässig in early position und callt nicely 3bets damit. What a fish.

Online ist der Steinhauser nicht so regelmässig aktiv, meines Wissens ist er aber eher an SNGs und MTTs als an den cashtables anzutreffen.
Nichtsdestotrotz erregt Mö sogar nationales Aufsehen (:)) als er den zweiten Platz an der swiss online-poker-championship (oder so ähnlich) bucht und einen netten Pokal, der seither als mein persönlicher Münzbehälter fungiert, abstaubt.
Und gerade gestern belegte er am swiss open den sensationellen dritten Platz, Gratulation noch mal an dieser Stelle!


Zitate von Mö:

"Draw Barrymore"


PS: Wenn Ihr findet, bei den kommenden Portraits muss noch was rein (Steckbrief, Schuhgrösse, sexuelle Vorlieben etc.) schreibt es in den Kommentaren